Belohnungen und positive Verstärker unter der Lupe. Teil 2/2: Belohnungskriterium, Belohnungspunkt und Belohnungsrate

Veröffentlicht am 12. März 2024 um 19:35

Schön, dass du wieder vorbeischaust! Ich freue mich sehr darüber, dass du dich für bedürfnisorientiertes Hundetraining interessierst! 😊

Furry Fellows_Belohnungen im Hundetraining effektiv einsetzen

Wenn du bereits ein bisschen mehr zu diesem Thema gestöbert hast, wirst du schon erkannt haben: bei Belohnungen im Hundetraining geht es um mehr als zwischendurch mal einen Keks zu geben.

Man könnte sagen, dass die positive Verstärkung den Rahmen und den Leitfaden unseres Trainings bildet.

Um ein Verhalten über Belohnungen wirksam und effizient aufzubauen oder zu verändern, sollte man fünf wichtige Aspekte berücksichtigen. Diese fünf Punkte sind wie Zahnräder, die nur im Zusammenspiel ein erfolgreiches Ergebnis liefern.

Genau hierbei hilft dir ein gutes Coaching.

Die Aufgabe von uns Trainer/innen ist es, diese fünf Zahnräder immer im Blick zu behalten, um dich bei jedem Trainingsschritt gut anzuleiten und dir somit die passende Hilfestellung zu geben.

Wir sind uns sehr genau bewusst darüber, wie schwierig es ist, auf so viele verschiedene Dinge gleichzeitig zu achten.

Im Training mit unseren eigenen Hunden nehmen wir nämlich die gleiche Rolle ein wie du und können nicht wie ein Coach von außen draufschauen.

Dieses Bewusstsein ist wichtig für den empathischen Umgang mit dir und deinem Hund.

Furry Fellows_Empathisches Coaching

Zwei von den fünf Zahnrädern haben wir bereits ein bisschen eingehender beleuchtet:

1. Die Belohnung: welche Belohnung setze ich in welcher Situation ein

Was ist überhaupt eine Belohnung und wie wird sie zum Verhaltensverstärker?

Hierzu findest du im ersten Teil viel Wissenswertes und hilfreiche Tipps für dein Training im Alltag. Denn: Lernen findet immer statt, nicht nur einmal in der Woche in der Hundeschule. Alle möglichen Situationen in eurem Alltag sind Lernmomente für deinen Hund, und natürlich auch für dich.

2. Das Timing: wie kann ich im richtigen Moment belohnen

Zu diesem Zahnrädchen erfährst du im Blogbeitrag über das Markersignal, wie du deinen Hund punktgenau für erwünschtes Verhalten bestätigen kannst.

Im Coaching wird diesem Aspekt besonders zu Anfang sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Es gibt Menschen, die ein natürliches Talent für präzises Timing haben und schnell lernen, ihr Markersignal im richtigen Moment zu geben. Ich kann dich aber beruhigen, wenn du nicht zu dieser Gruppe gehörst, denn sie stellt die Ausnahme dar 😉.

Die allermeisten Hundebesitzer/innen müssen diese Fertigkeit erst erlernen. Mach dir also keine Sorgen, wenn das mit dem Timing nicht gleich so 100-prozentig hinhaut und wenn das ein oder andere Leckerli auch mal auf dem Boden landet anstatt im Hundemäulchen.


Wir schauen uns nun die drei weiteren Zahnrädchen an:

3. Das Belohnungskriterium: welches Verhalten möchte ich belohnen

Furry Fellows_Was sind Belohnungskriterien

Das Belohnungskriterium und das Belohnungstiming sind besonders eng miteinander verbunden. Hier sind schnelle Entscheidungen und eine gute Beobachtungsgabe während des Trainings gefragt.

Je nach Komplexität der Übung kann das ganz schön viel Konzentration erfordern.

Die kleinen Pausen nach jedem Trainingsdurchgang sind nicht nur für unsere Hunde wichtig – auch wir Menschen müssen uns zwischendurch immer mal wieder ein bisschen sammeln.

Du hast bestimmt schon mal den Begriff „Trainingsplan“ gehört. So etwas gibt es beispielsweise auch im Sport. Wenn man mit dem Joggen anfangen möchte und Wert legt auf eine gesunde Ausführung dieses Sportes, recherchiert man wahrscheinlich erst einmal im Internet und findet dort recht hilfreiche Informationen: vom Trainingsplan für Laufanfänger bis hin zum Trainingsplan für einen Marathon. Man beginnt also einfach und setzt sich zunächst kleine, realistische Ziele.

So sieht es auch bei unseren Trainingsplänen aus. Zuerst überlegt man sich, wie das Ziel-Verhalten genau aussehen sollte. Als Beispiel nehmen wir das Deckentraining. Als Ziel könntest du definieren: „Mein Hund soll auf das Hörsignal „Decke“ zu seiner Decke gehen und sich dort hinlegen. Er soll dies unabhängig vom Ort und von der Distanz zur Decke tun und unabhängig von der Ablenkung.“

Wie bei den Laufanfängern beginnen wir mit unseren Hunden auch einfach und bauen die Ablenkung erst in einem späteren Trainingsschritt ein. Und was bei den meisten Übungen im Hundetraining so richtig schwierig ist, nämlich die Distanz, wird noch viel später eingebaut. Trainingsschritte sind einzelne, kleine Unterziele, die nach und nach zu dem gewünschten Ziel-Verhalten führen.

Wir dröseln unser Ziel also in viele kleine Schritte auf. Um diese Trainingsschritte zu erreichen, braucht es in den meisten Fällen noch Unterschritte: dies sind unsere Belohnungskriterien. Beim Deckentraining z.B. könntest du im ersten Trainingsschritt deinen Hund über die Trainingstechnik „Locken“ so auf seine Decke führen, dass er sich dort auch gleich hinlegt. Das trainierst du erst einmal nur mit einem halben Meter Abstand zur Decke und ohne Ablenkung in deinem Wohnzimmer.

Jetzt weißt du gleichzeitig theoretisch auch, wann du deinen Hund belohnen solltest. Das Timing der Belohnung ist also abhängig vom Erreichen des definierten Trainingsschrittes. Und hier kommen unsere Belohnungskriterien und das genaue Beobachten ins Spiel.

Du siehst, dass deine Strategie über das Locken sehr gut funktioniert und dass sich dein Hund auf seiner Decke auch gleich ins „Platz“ legt. Gleichzeitig beobachtest du jedoch auch, dass er nicht mit seinem ganzen Körper auf der Decke liegt. Du belohnst ihn jetzt erstmal dafür, dass er überhaupt auf der Decke liegt.

Bevor du die Übung jedoch wiederholst, überlegst du dir, ob diese Version des Verhaltens für dich o.k. ist und du somit diese Position auf der Decke weiterhin belohnst. Oder ob du dich dafür entscheidest, das Verhalten in den nächsten Schritten lieber weiter zu formen (auch „shaping“ genannt), bis dein Hund mit seinem gesamten Körper auf der Decke liegt.

So etwas kann ständig im Training passieren. Auch wenn du deine Schritte noch so klein geplant hast, bringen Hunde ihre ganz eigenen, kreativen Ideen mit ins Spiel 😊. Deshalb ist es ratsam, dass man sich vorher überlegt, was passieren könnte und ob man mit diesem Ideenbeitrag seines Hundes einverstanden ist. Bei hoher Erregung kommt z.B. ganz oft ein Bellen als Verhalten hinzu. Hat dein Hund die Übung hervorragend ausgeführt und du belohnst ihn dafür, sollte dir bewusst sein, dass du das Bellen mitbelohnt hast.

Es ist oft gar nicht so einfach, blitzschnell zu entscheiden, ob man etwas belohnen sollte oder nicht. Belohnt man eine Ausführung überhaupt nicht, kann es schnell zu Frustration kommen und dein Hund steigt dir unter Umständen aus dem Training aus. Belohnst du ein nicht 100-prozentig ausgeführtes Verhalten zu oft, wird dies gefestigt und es wird immer schwerer werden, deinen Hund in Richtung 100% zu shapen.

Hierfür gibt es eine Lösung: die differenzierte Belohnung. Liegt dein Hund beispielsweise nur mit seinem Popo auf der Decke, gibst du nicht dein Markersignal und belohnst ihn auch nur mit einem Stück Trockenfutter. Bei der nächsten Wiederholung setzt du deinen Belohnungspunkt etwas geschickter, wodurch dein Hund mit seinem ganzen Körper auf der Decke liegt: jetzt gibst du dein Markersignal und belohnst deinen Hund mit drei, vier guten Leckerli. Hierdurch kann dein Hund deutlich unterscheiden, welches Verhalten sich mehr für ihn lohnt.

Beim Deckentraining wird die Schwierigkeit des Belohnungskriteriums und des Timings sehr deutlich. Die Beobachtung, ob ein Hund ein Verhalten in Richtung 100-prozentig erwünschtes Verhalten zeigt oder nicht, ist in diesem Fall sehr einfach. Aber es gibt auch komplexere Übungen, wo man beispielsweise Bewegungsrichtungen des Hundes ganz genau beobachten und abschätzen muss. Hier könnte man seinen Trainingsplan von Anfang an etwas detaillierter gestalten und zwischen jedem Trainingsschritt nochmal drei extra Kriterien einfügen.

Du siehst, es geht hier wirklich um Individualität. Hundetraining sollte auf jedes individuelle Mensch-Hund-Team abgestimmt werden. Eine Einheitsgröße „one fits all“ gibt es hier nicht.

In Bezug auf das Definieren des Ziel-Verhaltens möchte ich dir hier zwei Gedankenanstöße mitgeben:

Ich bin kein Hundesportler und konzentriere mich in meinem Angebot auf meine Lieblingsbereiche: die Verhaltensberatung, das Alltagstraining und die bedürfnisgerechte Beschäftigung, die alle Hunde-Sinne anspricht. Das Tierwohl und der Gedanke „Was hat der Hund davon?“ stehen für mich dabei im Vordergrund.

Viele Trainingspläne sehen es vor, dass man seine Sichtzeichen abbaut und nur noch über Hörzeichen arbeitet. Oft werden auch ganz exakte Kriterien beschrieben, wie beispielsweise das „Platz“ in der Sphinx-Haltung.

Wie bei uns Menschen nimmt die Sinneswahrnehmung auch bei unseren Hunden im Alter ab. Der Unterschied zu uns ist, dass Hunde auch bis ins hohe Alter noch gut riechen können. Aber es kommt nicht selten vor, dass ihr Hörsinn schlechter wird oder dass sie ihn ganz verlieren. Da ist man froh, wenn man die Sichtzeichen in jungen Jahren nicht abgebaut hat.

Als Seniorhund fällt es einem vielleicht auch schwer, ein „Platz“ in einer eleganten Sphinx-Haltung zu performen. Hat man in den Jahren davor vielfältige Variationen eines „Platz“ belohnt und verstärkt, wird man seinen alten Hund mit diesem Signal nicht in die Bredouille bringen, mit Mühe und Anstrengung ein spezielles „Platz“ zu fabrizieren.

Ganz allgemein sollte man es verstärken, wenn Hunde ein großes und diverses Verhaltensrepertoire zeigen. Anstatt der präzisen Ausführung einer Übung ist es in schwierigen Situationen für uns und unsere Hunde viel wichtiger, dass ein erwünschtes Alternativverhalten überhaupt ausgeführt werden kann.

Unter Stress und Erregung fällt es Hunden leichter, Verhaltensvariationen zu zeigen, welche sie von sich aus anbieten. Ist das dann kein sportliches Sitz in der „Ran-ans-Bein“ Position, ist das nicht unsere größte Baustelle 😉.

4. Der Belohnungspunkt: wo sollte ich meinen Hund belohnen

Furry Fellows_Was ist ein Belohnungspunkt

Der Begriff lässt es schon erahnen:

Bei diesem Aspekt geht es darum, wo genau dein Hund seine Belohnung bekommt.

Beim oben beschriebenen Deckentraining haben wir gesehen, wie wichtig der Belohnungspunkt ist.

Platzierst du die Belohnung so, dass dein Hund mit allen vier Pfoten auf die Decke gehen muss, um an das Leckerli zu kommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er sich beim Hinlegen komplett auf der Decke befinden wird.

Auch der Belohnungspunkt ist nicht losgelöst von den anderen vier Kriterien, aber auch hier ist das Timing wieder besonders stark verzahnt.

Ein anschauliches Beispiel ist das Training der Leinenführigkeit oder auch des Fußlaufens mit kleinen Hunden. Wenn du das Belohnungskriterium „die Leine hängt locker durch“ belohnen möchtest, beugst du am besten deine Knie etwas, sodass du deinem Hund das Leckerli auf Nasenhöhe anbieten kannst und ihn somit nicht zum Hochspringen animierst.

Während des Belohnens geht ihr beide langsam weiter. Aus diesem Grund eignen sich für das Training der Leinenführigkeit kleine, weiche Leckerli besonders gut. Dein Hund kann sie schnell abschlucken und muss nicht stehenbleiben, wie es Hunde tun, um in Ruhe kauen zu können.

Es kommt bei dieser Übung also darauf an, rechtzeitig dein Markersignal zu geben (bevor die Leine wieder gespannt ist) und so schnell das Leckerli auf Nasenhöhe anzubieten, bevor dein Hund hochspringt.

Ich finde, beim Thema „Leinenführigkeit“ wird nochmal richtig schön deutlich, wie wichtig alle fünf Aspekte sind und wie sie gemeinsam effizient zum Trainingsziel führen.

  • Art der Belohnung:
    • kleine, weiche Leckerli
  • Belohnungskriterium:
    • Die Leine hängt locker durch und dein Hund läuft schön neben dir
  • Timing:
    • Markersignal geben, wenn die Leine locker durchhängt.
  • Belohnungspunkt:
    • Belohnung auf Nasenhöhe des Hundes geben, um ihn nicht zum Hochspringen zu animieren.
    • Langsam weitergehen während des Belohnens.
    • Wenn du das Fußlaufen trainierst, kommt es dann auch noch darauf an, dass du deinen Hund genau neben dir belohnst, um nicht das „Nach-Vorne-Laufen“ zu verstärken.
  • Und der fünfte Aspekt: die Belohnungsrate, auf die ich im nächsten Punkt näher eingehe. Sie ist beim Üben der Leinenführigkeit besonders zu Anfang das A und O!

5. Die Belohnungsrate: wie häufig sollte ich ein Verhalten belohnen

Furry Fellows_Was ist eine Belohnungsrate

Die Belohnungsrate sagt aus, wie oft du ein Verhalten während einer bestimmten Zeiteinheit belohnst, oder anders gesagt, in welchen Abständen du deinen Hund belohnst.

Wenn du mit einer unbekannten Übung ganz neu anfängst, empfiehlt es sich, mit einer hohen Belohnungsrate in das Training einzusteigen.

Durch häufiges Belohnen wird dein Hund schneller verstehen, um was es bei der Übung geht, er bleibt motiviert und behält den Spaß am Training – und Spaß ist für einen nachhaltigen Lernprozess immens wichtig!

Auch die Belohnungsrate ist wieder sehr eng gekoppelt an das Belohnungstiming. Anhand unseres Beispiels der Leinenführigkeit wird deutlich, dass wir schnell genug mit unserer Belohnung sein müssen, bevor die Leine wieder auf Spannung kommt. Dadurch ergibt sich zu Beginn des Trainings automatisch eine hohe Belohnungsrate.

Viele Hundebesitzer sind zunächst verunsichert wegen der vielen Leckerli, die während so einer Trainingseinheit eingesetzt werden. Die hohe Belohnungsrate wird jedoch am Anfang benötigt, um ein Verhalten zügig aufzubauen. Danach kann man die Häufigkeit so anpassen, dass das Verhalten erhalten bleibt.

Das bedeutet, dass ein Verhalten immer wieder mal belohnt werden muss, sonst wird es irgendwann eingestellt. Du erinnerst dich bestimmt an die Aussage: Nur Verhalten, welches sich lohnt, wird auch gezeigt. Siehe hierzu auch das Beispiel mit dem Elefanten am Wasserloch im Blogbeitrag zum bedürfnisorientierten Hundetraining, im Absatz über die Konditionierung.

Eine andere Situation, die eine hohe Belohnungsrate erfordert, ist ein Training mit schwieriger Ablenkung. Sie hilft dir dabei, den Fokus deines Hundes auf eure gemeinsame Übung zu halten. Ich vergleiche das gerne mit folgender Situation: Ich lese abends ein Buch und mein Mann schaut einen Film. Ist mein Buch nicht so interessant, werde ich durch den Film schnell abgelenkt und verliere meinen Fokus. Ist das Buch jedoch fesselnd, bekomme ich von dem Film gar nicht so viel mit.

Es gibt auch bestimmte Hundetypen, die tendenziell eine höhere Belohnungsrate benötigen, um motiviert zu bleiben. Dies können z.B. die japanischen Hunde sein, oder auch Hunde aus dem Tierschutz, die (teilweise) auf der Straße gelebt haben, für sich selbst sorgen mussten und ihren Alltag unabhängig strukturieren konnten.

Auch Herdenschutzhunde wurden nicht auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Menschen selektiert und arbeiten eher eigenständig. Viele Wiederholungen mit der immer gleichen Futterbelohnung sorgen bei ihnen oft für einen schnellen Ausstieg aus dem Training. Leider wird dieses Verhalten dann oft als „sturköpfig“ bezeichnet oder es wird sogar behauptet, die Hunde seien nicht schlau genug.

Du wirst sehr schnell ein Gefühl für eure ganz individuelle Belohnungsrate entwickeln.

Wenn dein Hund motiviert und interessiert bei der Sache bleibt und sichtlich Freude an eurem gemeinsamen Training zeigt, ist das ein guter Hinweis 😊.


Du wohnst nicht in meinem Einzugsgebiet und bist auf der Suche nach einer Hundeschule, die auf Basis positiver Verstärkung arbeitet?

Auf den Seiten der beiden Berufsverbände IBH und BHV wirst du über die Ortssuche fündig. Auch im Netzwerk „Trainieren statt dominieren“ findest du Hundeschulen, die positiv und nach aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen trainieren.

Es gibt auch Hundetrainer/innen, die nicht den oben genannten Verbänden angeschlossen sind und dennoch positiv und modern arbeiten. Um diese zu erkennen, solltest du auf dein Bauchgefühl hören, viele Fragen stellen und kritisch beobachten.


Furry Fellows_Das Tierwohl im Fokus

Gutes Hundetraining erkennst du nicht daran, dass die Hunde alles tun, was von ihnen verlangt wird – sondern daran, wie mit ihnen umgegangen wird, wenn sie es nicht tun.